Ladezeite einer Webseite optimieren

Die Ladezeit einer Webseite ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wer wartet schon gerne ewig auf den Inhalt einer Webseite. Schnell verschwinden die Besucher wieder, weil Sie einfach nur genervt sind. In vielen Fällen führt der Weg dann zur Konkurrenz!

Deshalb sollte man versuchen, die Ladezeiten zu optimieren. Es gibt viele Faktoren, welche beachtet werden müssen. Folgende Möglichkeiten können bei der Optimierung in Betracht gezogen werden:

1. Bilder/Images/Grafiken

Bei Bildern kann man die meiste Ladezeit einsparen. Folgende Regeln sollten bei der Optimierung von Grafiken beachtet werden:

  • Bildergröße im richtigen Format wählen -> Images in der Größe speichern, in der Sei auch angezeigt werden sollen
  • Bildoptimierungssoftware verwenden -> Jedes vernünftige Bildbearbeitungstool bietet eine Funktion, um Bilder für das Web zu optimieren.
  • HTML-Tags „width“ und „height“ angeben -> Der Browser kann die Bilder so schneller verarbeiten.
  • Bilder bevorzugt in *.jpg und *.gif abspeichern
  • Verwendung von Vorschaubildern (Thumbmails) -> Nicht einfach die Bilder kleiner anzeigen, sondern in 2 verschiedenen Größen speichern.

2. optimierter Quellcode

Ein optimierter und sauberer Code ist besonders wichtig. Nur nötige HTML-Tags und ein fehlerfreier Quellcode sollten verwendet werden, um den Browser eine kurze Verarbeitung zu ermöglichen. …mehr Informationen zum optimierten Quellcode

3. Server/Webspace

Lange Ladezeiten gibt es oft bei kostenlosen Webspace, kleinen Webpakaten oder auch virtuellen Servern. Hier sind oft viele Webseiten auf einem Server vertreten, was verschiedene Gefahren(Überlastung, Werbung, langsame Verbindung) birgt. Deshalb sollte man, wenn es Sinn hat, auf einen eigenen Server zurückgreifen.

4. Flash, Javascript & CO.

Vor allem auf Flash sollte man verzichten, weil diese Dateien extrem groß sind und somit lange Ladezeiten haben. Auch mit Javascript muss man vorsichtig sein und es nur einsetzen, wenn es wirklich nötig ist. Effizienter und komprimierter Code können hier Abhilfe schaffen.

5. CSS

CSS Dateien lassen sich sehr gut optimieren. Man muss nur ein paar Regeln beachten, um hier nicht unnötig lange Ladezeiten zu erzwingen.

  • Kurz Schreibweisen verwenden -> z.Bsp #000 statt #000000 oder padding:10px 0; statt padding-top:10px; padding-bottom:10px;
  • CSS Anweisungen in eine Zeile schreiben, auch wenn es nicht unbedingt der Übersichtlichkeit dient.
  • Richtige Nutzung von Klassen und ID´s

Natürlich muss man sich hier mit den CSS-Techniken auskennen, um Fehler zu vermeiden.

6. Externe Tool´s

Je weniger externe Tool´s auf der Webseite genutzt, umso besser auch die Ladezeiten. Hier kann es sogar vorkommen, dass die eigene Homepage gar nicht mehr geladen wird, weil die Webseite des externen Tool´s nicht erreichbar ist oder lange Ladezeiten hat.

7. Startseite

Die meisten Besucher kommen zuerst auf die Startseite und deshalb sollte diese besonders optimiert werden. Hier sollten nur kurz die wichtigsten Themen einer Webseite angerissen werden und auf Tool´s/Funktionen/externe Tool´s mit großen Ladezeiten verzichtet werden. …mehr Informationen zum Inhalt einer Startseite

8. Datenbanken

Auch die Datenbanken sollten optimiert werden. Die Datenbanktabellen sollte nicht überfüllt sein und gut durchdacht sein. Daten welche nicht immer gebraucht werden, sollten in extra Tabellen aufgeteilt sein. Außerdem ist der Datentyp wichtig. Die verschiedenen Datentypen verbrauchen unterschiedlich Speicherplatz. D.h. wenn falsche Datentypen genutzt werden verlängert sich die Ladezeit unnötig.

9. PHP-Code

Beim PHP-Code kann man auch einiges an Ladezeit einsparen. Vor allem sollte man versuchen, vorhandene Funktionen nicht neu zu erfinden und richtig zu nutzen. …mehr Tipps um den PHP-Code zu optimieren

10. Weniger ist mehr!

Dies ist nicht auf den Content bezogen, sondern auf Bilder, Quellcode, externe Tool´s und andere unnötige Funktionen/Scripte. Der Inhalt einer Webseite ist am wichtigsten und sollte im Vordergrund stehen.

Natürlich spielt bei der Optimierung der Ladezeit auch die Art der Webseite eine Rolle. So sieht es nicht schön aus, wenn ein Webdesigner keine Bilder verwendet und nur auf Text setzt. Man muss wie immer abwägen, welchen nutzen die Webseite haben soll und welche Aspekte für den Besucher ein Rolle spielen.

Hat noch jemand Ideen, um die Ladezeit einer Webseite zu optimieren?

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7 Antworten zu “Ladezeite einer Webseite optimieren”

  1. 0815 Blog sagt:

    Äußerst interessant, vielen Dank. Da sind auch einige Tipps dabei, von denen ich noch nicht so genaues wusste. Mit externen Tools sind gerade bei Wordpress wohl auch Plugins gemeint. So viel wie nötig und so wenig wie möglich ist meine Devise. Auf vielen Blogs bin ich leider immer wieder von den Ladezeiten enttäuscht. Kann natürlich an vielem liegen, aber je mehr Spielerei, desto schlimmer.

  2. Stefan Klaus Ritter sagt:

    Super, wiso erfahre ich erst jetzt davon ? Hätte ich das vorab gewußt, müsste ich nicht die ganze Seite neu aufbauen.

    Also, guter Rat ist nicht teuer, man muß nur wissen wo er steht.

  3. admin sagt:

    Mal öfter hier vorbeischauen ;)

  4. Stefan Klaus Ritter sagt:

    — FEHLER MACHT JEDER — DER ORDNUNG HALBER !!! Das Orginal sollte lauten…
    Dies ist auf (NICHT) auf den Content bezogen, sondern auf Bilder, Quellcode, externe Tool´s und andere unnötige Funktionen/Scripte. Der Inhalt einer Webseite ist am wichtigsten und sollte im Vordergrund stehen.

  5. admin sagt:

    vollkommen richtig…danke für den Tip ;)

  6. Der knallharte Ladezeit-Check | SteviesWebsite Blog sagt:

    [...] Ladezeite einer Webseite optimieren [...]

  7. Werbung und Website-Optimierung | Kim Huebel - Online sagt:

    [...] haben mir aber auch die Beiträge von flexib webcoding, der einige Tipps zum Thema Ladezeitenoptimierung parat hatte, aber auch Jürgen Lamers brachte [...]

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