Kontaktformular und Registrierung - weniger ist mehr !

Sicher ist vielen schon lange klar, dass man bei Kontaktformularen und Anmeldungen so wenige Felder wie möglich verwenden sollte. Nun hat der amerikanische Internetexperte Jon Miller einen Test zu diesem Thema durchgeführt. Es ging dabei vor allem, um das Verhalten von Usern bei der Kontaktaufnahme auf Internetseiten. Sein Test ergab dabei folgendes Ergebnis:

  • 10,0 % Konversionsrate bei 9 Eingabefeldern
  • 12,0 % Konversionsrate bei 7 Eingabefeldern
  • 13,4 % Konversionsrate bei 5 Eingabefeldern

Es ist klar erkennbar, dass beim Kontaktformular weniger mehr ist! D.h. umso weniger Felder im Kontaktformular enthalten sind, umso mehr Anfragen kommen am Ende auch zustande. Sicher kann man dies auch auf Anmeldungen und Registrierungen zurückführen. Wer gibt schon gerne erst 20 persönliche Sachen ein, bevor er mehr von einer Webseite zu sehen bekommt.

Wenn man also weniger Felder verlangt (vor allem Pflichtfelder), wird automatisch auch die Benutzerfreundlichkeit (Usability) erhöht. Denn die User kommen schneller zum Ziel und müssen sich nicht mehrere Minuten mit dem Kontaktformular oder der Anmeldung beschäftigen.

Bei einem Kontaktformular sollte man also am Besten nur den Namen, Email oder Telefonnummer und die Nachricht fordern. Alles andere kann man später auch am Telefon erfragen! Vor dem 1. Kontakt sind sicher Felder wie Straße, Ort oder Geburtsdatum nicht von Bedeutung. Dies gilt natürlich auch bei Registrierungen und Anmeldungen. Solche Sachen können in diesem Fall auch später im Userbereich abgefragt werden.

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2 Antworten zu “Kontaktformular und Registrierung - weniger ist mehr !”

  1. Spore sagt:

    Das klingt doch logisch. Mir geht es da auch nicht anders. Wenn ich ein langes Formular sehe, dann bin ich meistens schon weg. Wenn ich aber nur Benutzername, Mail und Passwort eingeben muss, dann ist das kein Problem.

  2. Schulkind sagt:

    jaja, die Datenkrake lauert überall. Und natürlich wollen viele Anbieter so viele persönliche Daten wie möglich sammeln, denn die sind in Masse bares Geld wert. Diesen Punkt sollte man in die Rechnung mit einbeziehen.


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