Google Adsense optimieren
Es gibt einige Möglichkeiten, um Google Adsense zu optimieren. Vor allem muss man wissen, wie Besucher denken bzw. was Sie anregt auch auf die Werbung zu klicken. Natürlich spielen auch Klickraten und Klickhöhe eine Rolle bei der Optimierung, denn was bringen 30 Klicks pro 1000 Views, wenn dabei nur 2 Dollar rauskommen. Content ist wie immer der King!
Folgend wichtige Kriterien für die Optimierung von Adsense, zusammengetragen aus eigenen Erfahrungen und Recherchen im World Wide Web:
Der Content
Natürlich ist der wichtigste Faktor der Inhalt einer Webseite. Ohne Content kann man schließlich keine Einnahmen generieren. Vor allem reicht es nicht aus über hart umkämpfte Wörter zu schreiben, auch der Traffic sollte Themenrelevant sein. D.h. Ein Besucher der ein Video sucht wird mit Sicherheit auf keine Google Anzeige klicken, welche sich mit Babykleidung befindet. Zumindest werden diese Besucher sicher weniger klicken als User die wirklich am Thema interessiert sind. Wenn man über Keywords schreibt, welche Überhaupt nicht zum Thema der Webseite passen, kann man auch ganz schnell von Google Adsense gesperrt werden und kommt dann nur schwer raus.
Außerdem kann man Google Adsense zeigen, welcher Text wichtig für die Anzeigen sein soll. Leider in der Praxis nicht so wirksam, aber der Einbau kann nicht Schaden.
Inhalt hervorheben:
<!– google_ad_section_start –>
…Themenrelvanter Text…
<!– google_ad_section_end –>
Inhalt ausschließen:
<!– google_ad_section_start(weight=ignore) –>
…Themenunrelevanter Text…
<!– google_ad_section_end(weight=ignore) –>
Position der Google Adsense Anzeigen
Die Anzeigen sollten natürlich leicht findbar sein, aber auch nicht den Textfluss bzw. Lesefluss stören. Beliebt sind vor allem Skyscraper links vom Inhalt. Diese bringen meist einige Klicks mehr als rechts, weil der Besucher dort meistens die Navigation sucht. Eine Empfehlung ist die Platzierung im Content (oder über diesem) bzw. darunter. Zum einen kann Google Adsense so besser passende Inhalte finden und zu anderen ist der Blickfang des Users drauf gerichtet.
Die beste Platzierung auf der eigenen Seite bekommt man aber nur durch testen heraus. Denn jede Seite wird anders angenommen und betrachtet. Am besten für jeden Werbeplatz Channels nutzen um eine Auswertung zu haben. So kann man immer sehen, welche Platzierung gut ankommen und welche nicht.
Kleiner Tipp: Man kann mit Hilfe eines Tools, das Verhalten von Besuchern Tracken und kann damit feststellen, wie eine Webseite betrachtet wird. Mehr über das Tracken der Mausbewegung…
Layout der Werbung
Das Design der Anzeigen sollte an das Layout der Webseite angepasst sein. Vor allem sollte die Links den gleichen Farbcode haben, wie die anderen Links auf der Webseite. Menschen sind Gewohnheitstiere und klicken ehr auf bekannte Sachen. Man sollte den Titel, Text und die Url nie in einer Farbe gestalten, da der Besucher damit nie einen Link in Verbindung setzen wird. Links sollten hervorgehoben werden, um die Aufmerksamkeit auf diese zu ziehen.
Auf keinen fall sollte man die Vorlagen von Google Adsense verwenden, sondern die Anzeigen immer ans eigene Design anpassen. So wird Google nicht gleich als Werbung angesehen! Auch auf knallige Farben sollte man verzichten, weil es die Besucher abschrecken wird.
Weniger ist mehr
Man sollte die Webseite auf keinen Fall mit Google Anzeigen überfüllen. Die Klickpreise fallen, umso mehr Anzeigen vorhanden sind. Adsense zeigt die Werbung nämlich nach der Höhe der Vergütung an, d.h. je mehr Banner auf einer Webseite sind, umso mehr billigere Links werden angezeigt. Die erste Adsense Anzeige bringt den meisten Umsatz ! Also lieber weniger einbinden und somit mehr Umsatz pro Klick generieren. Schließlich kann man auch noch andere Partnerprogramme einbauen und die Besucher sehen auch lieber weniger Werbung auf einer Seite.
Zusammenfassung für die Optimierung von Google Adsense:
- weniger Anzeigen, bringen höhere Umsätze -> Steigerung der Klickpreise
- Anzeigen möglichst nah am Content platzieren -> Steigerung der Klickrate und Themenbezogene Anzeigen
- Anzeigen an das Layout der Webseite anpassen -> Steigerung der Klickrate
- Inhalt durch Google Code(siehe oben) hervorheben oder ausschließen -> Themenbezogene Werbung
- uninteressante und schlechte Anzeigen sollten gefiltert werden -> Steigerung Klickrate und Klickpreise
- für die Analyse verschieden Channels verwenden -> Vergleich der Anzeigen
Zum Schluss noch einige Dinge die man nicht machen sollte (führen zur Sperrung):
- selber klicken
- zum klicken animieren
- mehr als 3 Anzeigen verwenden
- nicht jugendfreie Inhalte verwenden
Ich hoffe diese Tipps, um Google Adsense zu optimieren, werden dem ein oder anderen helfen, die Einnahmen zu erhöhen. Wer Anmerkungen hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.
Mehr zum Thema gibt es hier:
- Blog Selbstständig im Netz
- 8 schneller Tipps für Google Adsense Optimierung
- Liste von Links zur Optimierung
Informationen zum Blogartikel "Google Adsense optimieren"
- veröffentlicht am Freitag, 25. Juli 2008 um 11:59.
- Tags: adsense optimierung, content, geld verdienen, google adsense, layout, position, werbung
- Blog-Kategorie: Sonstiges, Werbung
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25. Juli 2008 um 12:45
Wir schwierig werden….
“Zum Schluss noch einige Dinge die man nicht machen sollte (führen zur Sperrung):
* nur jugendfreie Inhalte verwenden”
25. Juli 2008 um 13:24
was wird denn schwierig werden? und jugendfreie inhalte steht schon da
25. Juli 2008 um 13:42
Mein Problem ist, dass zu viel geklickt wird. Wie platziere ich die Anzeigen so, dass möglichst nur eine Klickrate von 2-3% entsteht?
25. Juli 2008 um 13:46
Oh so ne Frage habe ich auch noch nicht gehabt. Klicks sind doch immer gut. Ansonsten musst du halt die Anzeigen so platzieren, dass Sie keiner großartig sieht
PS: Musste eure Links entfernen, weil Sie nicht richtig waren.
25. Juli 2008 um 13:53
Es wird schwierig werden nicht jugendfreie Inhalte auf Webseiten unterzubringen, damit man von google nicht gesperrt wird
Ich wollte dich nur auf deinen kleinen Fehler hinweisen.
Es sei denn du meinst das mit den jugendfreie Inhalten ernst. Kann ich mir aber nicht vorstellen…
25. Juli 2008 um 13:56
Sicher ist dass mein ernst, ließ mal die Richtlinien von Google durch
Es sind keine errotischen und pornografischen Inhalte erlaubt.
PS: Dein Link war wieder falsch
25. Juli 2008 um 14:04
Lies dir nochmal folgenden Satz durch den du oben geschrieben hast. Du schreibst:
Zum Schluss noch einige Dinge die man nicht machen sollte (führen zur Sperrung):
* nur jugendfreie Inhalte verwenden
Es sollte heißen
Zum Schluss noch einige Dinge die man nicht machen sollte (führen zur Sperrung):
* nicht jugendfreie Inhalte verwenden
25. Juli 2008 um 14:06
Da hast du recht->Denkfehler
25. Juli 2008 um 14:07
Also der Punkt “mehr als 3 Anzeigen verwenden” führt meines Wissens nicht zur Sperrung, da dies ohnehin von Google ausgefiltert wird.
25. Juli 2008 um 14:12
Doch sollte man beachten, man darf nur 3 normale Banneranzeigen auf einer Seite unterbringen. Man kann aber noch 2 zusätzliche Link-Blöcke einbauen…
26. Juli 2008 um 08:13
Mittlerweile darf man sogar drei Linkblöcke unterbringen. Denke das hängt mit der Einstellung der Empfehlungen zusammen.
26. Juli 2008 um 14:25
Das mit dem jugendgefährdendem Inhalt ist in der Tat manchmal schwierig. Bestes Beispiel: In einem ganz normalem Mode-Shop wurde unter anderem auch ganz normale Unterwäsche angeboten. Dazu natürlich auch ganz normale Produktbilder. Bei Google Adsense wurde dieses allerdings als jugendgefährdende Pornografie eingestuft *am kopf kratz*. Auch das Argument das dergleichen harmlosen Abbildungen in jedem Versandhauskatalog und in jeder normalen Zeitschrift vorhanden wären wurde so nicht akzeptiert. Frauen in normaler Unterwäsche und Bikini sind also laut Google Pornografie….na herzlichen Glückwunsch. Typisch für das prüde Amerika…frag mich nur woher die meisten lusten “Heimatfilme” eigentlich kommen.
29. Juli 2008 um 22:59
ich sage holger hat recht. es kommt auf denjenigen ISP (iternet service provider) an, der seine eigenartigen filter konfiguriert.
^^ *lustig*
29. Juli 2008 um 23:16
@ BISHOP
Mit dem ISP hat das in diesem Fall nichts zu tun!
30. Juli 2008 um 19:12
ich wollte mich auch hier verewigen ^^
02. August 2008 um 23:27
Hallo,
also mit Adsense ist man im Blog eigentlich immer gut bedient. Besonders weil es wunderbar anzupassen ist. Ebenso ist es eine “saubere” Werbeform, die den Leser nicht stört - im Gegensatz zur nervenden Layer-Werbung
Aber kennst du auch InText-Werbung? Das hast du vielleicht auf Chip.de und anderen größeren Seiten schon mal gesehen. InText Werbung ist zurzeit sehr im kommen und ist neben Adsense eine wirklich sehr ordentliche Werbeform, die im Blog problemlos funktioniert (auch per Plugin).
Ich habe dazu auch erst einen Beitrag geschrieben:
http://www.online-verdiener.de/blog/intext-werbung-die-adsense-alternative/
Vielleicht ist es ja eine kleine Erweiterung für deinen Beitrag. Probiere es ruhig mal aus. Bei mir läuft es genauso gut wie Adsense.
03. August 2008 um 21:35
Kenne ich natürlich auch
15. Februar 2009 um 22:37
zur intext-werbung wäre dann jedoch festzuhalten, dass der klick i.d.r. mit max. 10 cent honoriert wird. zwar wird ggf. öfter geklickt als bei adsense…
egal - probieren geht über studieren.